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Sind wir auf der Zielgeraden?

Ausgabe #25 • Im Browser ansehen
Roter Faden – der Wochenrückblick
Lieber Leserinnen und Leser des Roten Fadens,
zwar noch etwas zart und schwach, aber es wird doch immer erkennbarer: Das Licht am Ende des Tunnels einer lähmend wirkenden Zeit. Seit 14 Monaten kämpft die Welt gegen eine Pandemie. Doch die Zahl der Geimpften steigt, die Infektionszahlen sinken, und wir sind hoffentlich auf der Zielgeraden angekommen. Am heutigen Freitag sank die Inzidenzzahl in Deutschland erstmals seit Wochen wieder unter 100, in Niedersachsen konnte diese Marke schon vor einigen Tagen unterboten werden, und im Heidekreis liegen wir derzeit sogar unter 40 – ein Wert, der vor noch nicht allzu langer Zeit ewig weit entfernt schien. Trotz vieler Irritationen, Diskussionen, trotz harscher Kritik und einer gesellschaftlichen Kakofonie, die manchmal nicht mehr zu ertragen war, greifen die Maßnahmen. Die Bundesnotbremse erwies sich als das, was sie sein sollte: Ein letzter großer Kraftakt, um eine Krisensituation einzudämmen, die über Grenzen zu treten schien.
Und kaum sinken die Zahlen, treten Lockerungen in Kraft, die von den einen bejubelt, von den anderen aber kritisiert werden. Denn von Alltag und Akzeptanz sind das Einkaufen und die Gastronomie-Besuche mit Impfnachweis oder Negativ-Test noch weit entfernt. Wer hätte gedacht, dass es mal so schwer sein würde, bei durchwachsenen Temperaturen auf der Terrasse eines Restaurants einen Tisch zu ergattern, um dort mit Angehörigen oder Freunden zu essen? Meine Kollegin Alessa Hachmeister war am Feiertag unterwegs, um sich selbst ein Bild von der Situation in der Gastronomie zu machen. Die Gäste saßen im Freien und mussten zahlreiche Vorsichts- und Dokumentationsmaßnahmen über sich ergehen lassen. Lohnt sich dieser Aufwand?, hat die Reporterin die Wirte gefragt. Die Meinungen sind verschieden.

So läuft die Außengastronomie im Heidekreis - Heidekreis - Walsroder Zeitung
Unterdessen wird dort weiter geimpft, wo Impfstoff zur Verfügung steht. 2000 Feuerwehrfrauen- und männer aus dem Heidekreis wurden und werden dieser Tage unter diesen besonderen Schutz gestellt, ohne den die Überwindung der Pandemie nicht möglich sein wird. Meine Kollegin Johanna Scheele war dabei, als unter anderem der Kreisbrandmeister Thomas Ruß seine Impfung erhielt.
Erste große Feuerwehr-Impfaktion - Heidekreis - Walsroder Zeitung
Wie halten Sie es eigentlich mit der Ernährung? Dieses Thema gerät im Zusammenhang mit den Auswüchsen der Globalisierung und des Klimawandels immer stärker in den Fokus. Mit der Genusskiste wollen Frauke Flöther und Uta Paschke-Albeshausen regionale Lebensmittel in die Küchen des Heidekreises bringen. Warum ihnen das so wichtig ist, haben sie Johanna Scheele erklärt. Die Aktion steckt noch in den Kinderschuhen, könnte aber einen wichtigen Impuls für die Regionalisierung der Lebensmittelversorgung bedeuten.
Wie schmeckt der Heidekreis? - Heidekreis - Walsroder Zeitung
Handelt es sich um Jugendliche, die wegen der Pandemie vor Langeweile auf dumme Gedanken kommen – oder ist in deren Erziehung generell etwas schief gegangen? Und warum gibt es keine wirksamen Maßnahmen dagegen? Die Ärgernisse, die von Jugendlichen ausgehen, die im Bomlitz-Walsroder Naherholungsgebiet Eibia seit geraumer Zeit für erhebliche Zerstörungen sorgen, sind jedenfalls groß. Mein Kollege Jens Reinbold hat sich die Schäden angesehen und mit dem Ortsvorsteher gesprochen.
Zerstörungswut wird immer größer - Heidekreis - Walsroder Zeitung
Durchgehend Tempo-30-Zone, neuer Asphalt-Belag, Aufpflasterungen in Kreuzungsbereichen, überall „rechts vor links“, neu angelegte Fußwege und Anpflanzungen: Aus der „Hauptstraße“ in Dorfmark, der betagten Verbindung zwischen B 440 und L 163, soll ein Schmuckstück werden. Die Bauarbeiten beginnen in Kürze und werden bis ins nächste Jahr dauern. Mein Kollege Manfred Eickholt hat sich mit den Ausbau- und Umbau-Plänen beschäftigt.
Ab Montag Sperrung in Dorfmark - Heidekreis - Walsroder Zeitung
Zum Schluss wieder ein positives Beispiel für Engagement und soziale Verantwortung in unserer Region. Die KGS Schneverdingen fällt immer wieder auf – weil sie anders ist als andere Schulen. Das hat sich auch bis in die niedersächsische Staatskanzlei herum gesprochen, und Ministerpräsident Stephan Weil nutzte die Unterzeichnung einer noch engeren Kooperation zwischen der KGS und Leuphana Universität Lüneburg, um die Schule, das Lehrerteam um Schulleiter Mani Khagi Tani und die Schülerinnen und Schüler näher kennenzulernen. Am Ende war nicht nur der Landesvater, sondern auch unser Reporter Jens Reinbold, der den Besuch begleitete, begeistert.
Ministerpräsident Weil besucht die KGS Schneverdingen - Heidekreis - Walsroder Zeitung
Ihr
Rolf Hillmann
“Ich hoffe, Ihnen prügelt das jemand aus Ihrem unterbelichteten Hirn” - Meinung - Walsroder Zeitung
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